Blockbohlen-Ferienhaus – Ausbau zum Wohnhaus

Was ist erforderlich, um aus einem Ferienhaus ein Wohnhaus zu machen?

Wenn Sie Ihr Blockbohlen-Ferienhaus zu einem Wohnhaus ausbauen wollen, sind einige Dinge vom Gesetzgeber vorgegeben und zwingend zu beachten.

Der entweder durch Ihren eigenen, oder durch „unseren“ Bauingenieur eingereichte Bauantrag wird um eine Energiebedarfsberechnung erweitert. In dieser werden alle energierelevanten Faktoren, wie verwendetes Heizungssystem, Größe und Lage des Hauses, Anzahl der Fenster und Türen usw. eingerechnet. Erfahrungsgemäß ergibt sich aus diesen Berechnungen, dass die Wände mit mindestens 100 mm Mineralwolle, Dach und Fußboden mit 180 bzw. 80 mm isoliert werden müssen. Ebenso ist der Einbau von wohnhausfähigen Fenster- und Türelementen mit einem U.G.-Wert von 1,1 oder weniger vorgeschrieben. Die Außenwände kann man sowohl von innen, als auch von außen isolieren, beide Varianten haben ihre jeweiligen Vor- und Nachteile. Das Dach kann ebenfalls wahlweise mit einer Aufdach- oder einer Innendachdämmung versehen werden.

All diese weiterführenden Baumaßnahmen können wir Ihnen anbieten, sie können aber auch problemlos vom Bauherren in Eigenregie durchgeführt werden. Gerne bieten wir Ihnen die wohnhausfähigen Fenster ebenfalls an.

Der Gesetzgeber verlangt aber nicht nur, dass Sie möglichst wenig Energie verbrauchen.
Weitere Auflagen sind oftmals z.B. die Verwendung von erneuerbaren Energien (z.B. Solar- oder Photovoltaik-Anlagen), das Schaffen von Wohnraum mit einer Mindest-Grundfläche und Raumhöhe, ausreichend Lichteinfall, sowie eventuell weitere technische Details, die für jeden Einzelfall unterschiedlich sein können.

Im Wohnhausbereich sind die Maßnamen zur Energieeinsparung obligatorisch, bei einem Blockbohlen-Ferienhaus können sie durchgeführt werden – müssen aber nicht. Gerne erörtern wir Ihnen auch in einem persönlichen Gespräch die Unterschiede zwischen einem Blockbohlen-Ferienhaus und einem Wohnhaus.